Datenputzer Tresor Verschlüsselter Cloudspeicher für Dateien und Dokumente

Zwanzig Dokumente beweisen Ihr ganzes Leben.

Ausweis, Geburtsurkunde, Arbeitsvertrag, Zeugnisse, Policen. Der Tresor ist verschlüsselter Cloudspeicher für genau diese Papiere, auf Servern in Deutschland.

Verschlüsselt werden sie schon auf Ihrem Gerät. Der Schlüssel ist Ihr Passwort, und das haben wir nicht.

Auf unseren Servern liegt nur unlesbarer Zeichensalat. Auch dann, wenn jemand mit einem Gerichtsbeschluss danach fragt.

Der Safe ist vorübergehend nicht buchbar.

Der Quelltext liegt offen, samt der Stelle, an der verschlüsselt wird. Selbst nachprüfen oder nachlesen, wie es funktioniert.

Das Inventar

Wer Sie sind
  • Personalausweis 2,8 MB
  • Reisepass 2,4 MB
  • Führerschein 2,1 MB
  • Geburtsurkunde 640 KB
  • Heiratsurkunde 580 KB
Was Ihnen zusteht
  • Arbeitsvertrag 1,2 MB
  • Arbeitszeugnisse 890 KB
  • Abschlusszeugnis 760 KB
  • Rentenbescheid 410 KB
  • Sozialversicherungsausweis 380 KB
Was Sie absichert
  • Mietvertrag 1,4 MB
  • Berufsunfähigkeit 680 KB
  • Hausratpolice 610 KB
  • Haftpflichtpolice 520 KB
  • Kfz-Brief 380 KB
Was gilt, wenn Sie nicht mehr können
  • Impfpass 520 KB
  • Patientenverfügung 310 KB
  • Vorsorgevollmacht 290 KB
  • Testament 240 KB
  • Organspendeausweis 180 KB

Zwanzig Dokumente, zusammen rund 17 MB

Man braucht diese Papiere selten. Und wenn, dann sofort und meistens in einer schlechten Woche: nach einem Wasserschaden, wenn der Vermieter den Vertrag „nicht mehr findet“, wenn jemand stirbt und die Angehörigen nicht wissen, welche Versicherungen es überhaupt gab.

Ein Zeugnis nachzubestellen dauert Wochen, und eine Police, von der niemand weiß, wird nie ausgezahlt.

Warum nicht einfach ein Ordner in der Cloud

Bei den meisten Menschen liegen diese Papiere in einer Schublade, die brennen kann, oder in einem Cloud-Ordner, den der Anbieter jederzeit öffnen kann. Google Drive, Dropbox und iCloud verschlüsseln auf ihren eigenen Servern und behalten den Schlüssel dabei selbst. Sie können also hineinsehen, und bei einer Behördenanfrage tun sie es auch. Dazu kommt: ein gesperrtes Konto nimmt Ihnen alles auf einmal weg, und Ihr Ausweis liegt dann in einem Support-Ticket.

Der USB-Stick in der Schublade hat das Problem nicht. Er verbrennt dafür zusammen mit den Papieren, die er sichern sollte.

Verschlüsselt, bevor die Datei Ihr Gerät verlässt

  1. Ihr Browser verschlüsselt

    AES-256-GCM, auf Ihrem Rechner, aus Ihrem Passwort abgeleitet. Erst danach geht etwas ins Netz.

  2. Wir bekommen nur Kryptotext

    Auf dem Server liegen nummerierte Blöcke, ohne Dateinamen und ohne Schlüssel. In den Backups genauso.

  3. Und Sie können es nachprüfen

    Der Quelltext ist offengelegt, der Ablauf dokumentiert. Wer JavaScript lesen kann, findet die Zeile, in der verschlüsselt wird.

Wie es technisch funktioniert und wie Sie den Quelltext selbst prüfen.

Der Haken daran: Verlieren Sie Passwort und Wiederherstellungswörter, sind Ihre Dateien endgültig weg. Wir können sie nicht zurückholen, weil wir sie nie lesen konnten.

Ein Anbieter, der Ihr Passwort zurücksetzen kann, kann auch Ihre Dokumente lesen. Beides zusammen geht nicht.

Der Zettel für den Fall, dass Sie nicht mehr können

Beim Einrichten bekommen Sie zwölf Wörter. Damit kommt man in den Safe, auch ohne Ihr Passwort. Das ist Ihre Rückversicherung, und es ist der Notfallzugang für Ihre Angehörigen.

  1. Auf Papier schreiben, nicht abfotografieren

    Ein Screenshot landet wieder in genau der Cloud, die Sie gerade umgehen.

  2. Dorthin legen, wo Sie nicht sind

    Bankschließfach, Notar, ein versiegelter Umschlag bei jemandem, dem Sie vertrauen.

  3. Sagen, dass es ihn gibt

    Ein Notfallzugang, von dem niemand weiß, ist keiner. Im Ernstfall sucht Ihre Familie nach Papieren, nicht nach Zugangsdaten.

Wer das betreibt

Der Tresor gehört zu Datenputzer, einem Einzelunternehmen von Kevin Pabst. Das Hauptprodukt löscht persönliche Daten bei Adresshändlern und hat einige hundert zahlende Kunden. Die Server für den Tresor stehen bei Hetzner in Deutschland.

Es gibt keine Investoren und keine Konzernmutter, die den Kurs ändert. Sollte der Betrieb einmal enden, bekommen Sie vorher eine Ankündigungsfrist und können alles herunterladen, und zwar in dem Zustand, in dem es bei Ihnen ohnehin lesbar ist.

Fragen, die vorher kommen

Ich habe mein Passwort vergessen. Und jetzt?
Dann brauchen Sie die zwölf Wörter. Haben Sie beides nicht mehr, ist der Safe verloren. Ein Zurücksetzen per Mail gibt es nicht, weil wir dafür Ihre Dokumente lesen können müssten.
Kann ich Dateien mit jemandem teilen?
Nein. Der Safe ist persönlicher Speicher ohne Freigabelinks. Für den Notfall gibt es die zwölf Wörter.
Was, wenn ihr gehackt werdet?
Der Angreifer bekommt nummerierte Blöcke Kryptotext. Keine Dateinamen, keine Inhalte, keine Schlüssel. Die liegen nur bei Ihnen.
Brauche ich eine App?
Nein. Der Safe läuft im Browser, auf dem Rechner wie auf dem Handy.