Zwanzig Dokumente beweisen dein ganzes Leben.
Ausweis, Geburtsurkunde, Arbeitsvertrag, Zeugnisse, Policen. Der Tresor ist verschlüsselter Cloudspeicher für genau diese Papiere, auf Servern in Deutschland.
Verschlüsselt werden sie schon auf deinem Gerät. Der Schlüssel ist dein Passwort, und das haben wir nicht.
Auf unseren Servern liegt nur unlesbarer Zeichensalat. Auch dann, wenn jemand mit einem Gerichtsbeschluss danach fragt.
30 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Danach 30 € im Jahr. Du bekommst einen Link per Mail, vergibst ein Passwort und erhältst zwölf Wiederherstellungswörter.
Der Quelltext liegt offen, samt der Stelle, an der verschlüsselt wird. Selbst nachprüfen oder nachlesen, wie es funktioniert.
Mein Safe
Beispiel: 7 von 20 Dokumenten abgelegt
- Personalausweis
- Geburtsurkunde
- Arbeitsvertrag
- Mietvertrag
- Arbeitszeugnisse
- Impfpass
- Kfz-Brief
- Haftpflichtpolice
- Rentenbescheid
- Patientenverfügung
- Testament
7,8 MB, verschlüsselt auf diesem Gerät
Das Inventar
- Personalausweis 2,8 MB
- Reisepass 2,4 MB
- Führerschein 2,1 MB
- Geburtsurkunde 640 KB
- Heiratsurkunde 580 KB
- Arbeitsvertrag 1,2 MB
- Arbeitszeugnisse 890 KB
- Abschlusszeugnis 760 KB
- Rentenbescheid 410 KB
- Sozialversicherungsausweis 380 KB
- Mietvertrag 1,4 MB
- Berufsunfähigkeit 680 KB
- Hausratpolice 610 KB
- Haftpflichtpolice 520 KB
- Kfz-Brief 380 KB
- Impfpass 520 KB
- Patientenverfügung 310 KB
- Vorsorgevollmacht 290 KB
- Testament 240 KB
- Organspendeausweis 180 KB
Zwanzig Dokumente, zusammen rund 17 MB
Man braucht diese Papiere selten. Und wenn, dann sofort und meistens in einer schlechten Woche: nach einem Wasserschaden, wenn der Vermieter den Vertrag „nicht mehr findet“, wenn jemand stirbt und die Angehörigen nicht wissen, welche Versicherungen es überhaupt gab.
Ein Zeugnis nachzubestellen dauert Wochen, und eine Police, von der niemand weiß, wird nie ausgezahlt.
Warum nicht einfach ein Ordner in der Cloud
Bei den meisten Menschen liegen diese Papiere in einer Schublade, die brennen kann, oder in einem Cloud-Ordner, den der Anbieter jederzeit öffnen kann. Google Drive, Dropbox und iCloud verschlüsseln auf ihren eigenen Servern und behalten den Schlüssel dabei selbst. Sie können also hineinsehen, und bei einer Behördenanfrage tun sie es auch. Dazu kommt: ein gesperrtes Konto nimmt dir alles auf einmal weg, und dein Ausweis liegt dann in einem Support-Ticket.
Der USB-Stick in der Schublade hat das Problem nicht. Er verbrennt dafür zusammen mit den Papieren, die er sichern sollte.
Verschlüsselt, bevor die Datei dein Gerät verlässt
Dein Browser verschlüsselt
AES-256-GCM, auf deinem Rechner, aus deinem Passwort abgeleitet. Erst danach geht etwas ins Netz.
Wir bekommen nur Kryptotext
Auf dem Server liegen nummerierte Blöcke, ohne Dateinamen und ohne Schlüssel. In den Backups genauso.
Und du kannst es nachprüfen
Der Quelltext ist offengelegt, der Ablauf dokumentiert. Wer JavaScript lesen kann, findet die Zeile, in der verschlüsselt wird.
Wie es technisch funktioniert und wie du den Quelltext selbst prüfst.
Der Haken daran: Verlierst du Passwort und Wiederherstellungswörter, sind deine Dateien endgültig weg. Wir können sie nicht zurückholen, weil wir sie nie lesen konnten.
Ein Anbieter, der dein Passwort zurücksetzen kann, kann auch deine Dokumente lesen. Beides zusammen geht nicht.
Der Zettel für den Fall, dass du nicht mehr kannst
Beim Einrichten bekommst du zwölf Wörter. Damit kommt man in den Safe, auch ohne dein Passwort. Das ist deine Rückversicherung, und es ist der Notfallzugang für deine Angehörigen.
Auf Papier schreiben, nicht abfotografieren
Ein Screenshot landet wieder in genau der Cloud, die du gerade umgehst.
Dorthin legen, wo du nicht bist
Bankschließfach, Notar, ein versiegelter Umschlag bei jemandem, dem du vertraust.
Sagen, dass es ihn gibt
Ein Notfallzugang, von dem niemand weiß, ist keiner. Im Ernstfall sucht deine Familie nach Papieren, nicht nach Zugangsdaten.
Was es kostet
30 € im Jahr
Ein Preis, einmal im Jahr abgerechnet. Vor dem Kauf gibt es nichts auszurechnen und nichts auszuwählen.
Enthalten sind 200 GB auf Servern in Deutschland, die Verschlüsselung auf deinem Gerät, die zwölf Wiederherstellungswörter und Zugriff von jedem deiner Geräte. Du kannst jederzeit kündigen und deine Dateien jederzeit herunterladen. Sie sind dann auf deinem Rechner wieder ganz normale Dateien.
Kündigst du, bleibt der Safe bis zum Ende des bezahlten Jahres offen. Danach liegen die Dokumente noch 30 Tage bei uns, falls du es dir anders überlegst und den Tarif wieder aktivierst. Erst dann werden sie gelöscht.
Die ersten 30 Tage
Du richtest den Safe ohne Zahlungsdaten ein. In der Testphase sind 2 GB frei, für Dokumente ist das reichlich. Erst wenn du bleiben möchtest, zahlst du. Wir fragen vorher nicht nach einer Karte. So musst du nichts kündigen, wenn du dich dagegen entscheidest.
Entscheidest du dich dagegen, passiert Folgendes: Nach 30 Tagen kannst du nichts Neues mehr hochladen, deine vorhandenen Dokumente bleiben aber les- und herunterladbar. Danach hast du zwei Monate Zeit, sie zu holen. Wir melden uns in dieser Zeit zweimal und sagen beim zweiten Mal ausdrücklich, dass es die letzte Nachricht ist. Erst dann wird gelöscht.
Rechnung als Kleinunternehmer, ohne ausgewiesene Umsatzsteuer.
Wer das betreibt
Der Tresor gehört zu Datenputzer, einem Einzelunternehmen von Kevin Pabst. Das Hauptprodukt löscht persönliche Daten bei Adresshändlern und hat einige hundert zahlende Kunden. Die Server für den Tresor stehen bei Hetzner in Deutschland.
Es gibt keine Investoren und keine Konzernmutter, die den Kurs ändert. Sollte der Betrieb einmal enden, bekommst du vorher eine Ankündigungsfrist und kannst alles herunterladen, und zwar in dem Zustand, in dem es bei dir ohnehin lesbar ist.
Fragen, die vorher kommen
- Ich habe mein Passwort vergessen. Und jetzt?
- Dann brauchst du die zwölf Wörter. Hast du beides nicht mehr, ist der Safe verloren. Ein Zurücksetzen per Mail gibt es nicht, weil wir dafür deine Dokumente lesen können müssten.
- Kann ich Dateien mit jemandem teilen?
- Nein. Der Safe ist persönlicher Speicher ohne Freigabelinks. Für den Notfall gibt es die zwölf Wörter.
- Was, wenn ihr gehackt werdet?
- Der Angreifer bekommt nummerierte Blöcke Kryptotext. Keine Dateinamen, keine Inhalte, keine Schlüssel. Die liegen nur bei dir.
- Brauche ich eine App?
- Nein. Der Safe läuft im Browser, auf dem Rechner wie auf dem Handy.
- Reichen 30 € für alles, was ich habe?
- Im Tarif sind 200 GB. Ein Safe voller Dokumente belegt davon ein paar Megabyte. Reicht es doch nicht, kannst du direkt im Safe aufstocken. Weitere 200 GB kosten 30 € im Jahr: 600 GB für 90 €, 1 TB für 150 €. Alles darüber auf Anfrage.